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Herzlich willkommen!

 

Das Kreuz, an dem Jesus von Nazareth starb, steht als Leidens- und Erlösungszeichen im Zentrum unseres christlichen Glaubens. Zugleich bleibt es das "skandalon", der Skandal der Unmenschlichkeit, der überwunden werden soll.

Inspiriert durch das im Deutschen mögliche Wortspiel von „Kreuzweg“ und „Kreuz weg“ verdeutlicht diese Installation: das Kreuz ist nicht für den Kirchenraum reserviert, sondern wird im Leben der Menschen konkret - als Ausdruck ihres Leidens als auch ihrer Hoffnung. So geht während der Fastenzeit das Kreuz weg an sechs Orte, an denen „Kreuzwege“ erlebt und begleitet werden.

 

Konkret

Am Aschermittwoch, dem Beginn der Österlichen Bußzeit / Fastenzeit, wurde das Kreuz in der Kirche  aufgestellt. Es bestand aus sechs Leinwänden auf Keilrahmen von 80 x 80 cm Kantenlänge. Diese waren angebracht auf einem Holzrahmen in der Form eines lateinischen Kreuzes.

 

Kreuz weg

An jedem Mittwoch der Fastenzeit wurde ein Quadrat aus dem Kreuz herausgenommen und an einen Ort gebracht, wo „Kreuzwege“ konkret werden, z.B. Pflegeheime, Krankenhäuser, Friedhofskapellen.

 

Was bleibt

In der Kirche blieb vom Kreuz der Umriss. Je mehr wir uns Ostern näherten und die Empfänger An-Teil nahmen, wandelte sich der Blick auf das Kreuz. Es wurde durchscheinend, offen für eine neue Deutung, die sich den Christen von der Auferweckung Jesu an Ostern her schenkt.

 

Nach der Karfreitagsliturgie wurde die Installation mit der Entfernung des Kreuzrahmens abgeschlossen.

 

Die teilnehmenden Institutionen entscheiden, ob sie ihr Kreuz-Quadrat noch länger hängen lassen. Es steht ihnen als Dauerleihgabe zur Verfügung. Jedem Ölbild ist eine Grafik beigefügt: das Kreuz mit dem Leerraum, den das Original gefüllt hat.